Jungenrealschule

3.1 Der Tagesablauf

Der Tagesablauf der Jungenschule beginnt jeden Tag um 7.40 Uhr und endet verbindlich um 15.30 Uhr.
Die Mittagsfreizeit, die mit dem gemeinsamen Mittagessen in unserer Mensa beginnt, können die Schüler im Schulgebäude und Gelände individuell gestalten.
Gemeinsamer Sport im Freien, Spiele in Forum und Arena sowie das Verweilen in verschiedenen Räumen, in offenen Klassenzimmern oder im Freien bieten hier vielfältige Möglichkeiten zur Begegnung und zum Sichzurückziehen und sind die Stützpunkte, die durch vielfältige pädagogische Angebote ab diesem Schuljahr ergänzt und bereichert werden.


3.2 Einzugsgebiet der Jungenschule und ihre Kapazität

Da in der Jungenrealschule Schüler sind, die gleichzeitig im benachbarten Internat wohnen, ist das Einzugsgebiet überregional groß. Ein Großteil kommt jedoch täglich aus der näheren Umgebung Ehingens. Das Schulhaus bietet aufgrund seiner Größe nur die Möglichkeit der Einzügigkeit.


3.3 Die Zusammenarbeit mit dem Kolleg St. Josef

Die Jungenschule in Ehingen arbeitet in Kooperation mit dem Kolleg St. Josef. Die Zusammenarbeit erfolgt auf personeller Ebene und in einigen gemeinsamen schulischen und außerunterrichtlichen Veranstaltungen. Die Tagesheimleitung und die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kollegs und des Bischöflichen Schulstiftungsamtes bilden das pädagogische Team.
Durch diese Arbeit wird die Rhythmisierung des Tages möglich. Der Schwerpunkt des pädagogischen Teams des Kolleg St. Josef sind die Freizeitgestaltung und die erweiterten Lerngelegenheiten am Nachmittag (Themennachmittage, Neigungsstunden, die Projektzeit und die Lernatelierzeit).
Der Schwerpunkt des Lernzeitteams ist die Begleitung der Lernzeiten der verschiedenen Klassen. Lernbegleitgespräche mit einzelnen Schülern während der Mittagsfreizeit erweitern dieses Angebot.
Im Internat des Kollegs St. Josef sind einige Jungen untergebracht.


3.4 Die Lernzeit

Eine Besonderheit ist die tägliche Lernzeit am Vormittag. Der Schüler gestaltet mit Hilfe seines Lerntagebuchs (Kleiner Franz) und den Impulsen und Aufgaben aus dem Fachunterricht sowie dem Vernetzten Unterricht seine individuelle Lernzeit. Eine der wichtigsten Aufgaben des Lernzeitbegleiters ist hier, den Schüler zu unterstützen und bei Bedarf eine weitere Förderung anzubieten. Die Lernbegleitgespräche sind im Wochenablauf fest verankert. Der einzelne Schüler hat hier in einem persönlichen Vieraugengespräch mit dem Lernzeitbegleiter die Möglichkeit, sich und sein Lernen zu reflektieren. Im Lerntagebuch werden die Gesprächsergebnisse schriftlich festgehalten.
Die Lernzeitbegleiter(innen) und die Klassenlehrer(innen) bilden ein Lernzeitteam in der entsprechenden Klassenstufe, in dem die Lern- und Arbeitsfortschritte der Schüler ausgetauscht werden.


3.5 Erweiterte Lerngelegenheiten

Ein wesentlicher Bestandteil der Ganztagsschule sind der wöchentliche Themennachmittag, Neigungsstunden, Projektzeit und Lernatelierzeit. In Klasse 5 bis 8 wird wöchentlich und projektartig an einem Nachmittag ein gemeinsames Thema aufgegriffen. Vier Kolleginnen und Kollegen des pädagogischen Teams des Kolleg St. Josef gestalten diese altersspezifischen Angebote.
Die Themennachmittage sind nicht verschult und frei von Leistungszwang. Partizipation ist in dieser Gestaltungsform ein wichtiges Element.
In der Projektzeit in Klasse 9 planen die Schüler in Kleinteams eigene Projekte, führen sie durch und präsentieren sie am Ende einer Projektzeitphase einer Gruppe Interessierter.
Diese Präsentationen finden am Nachmittag oder am Abend in der Schule statt. Projektmanagement bildet hier die Grundlage und nach Absprache mit den Pädagogen werden die Projektaufträge in eigener Verantwortung von Seiten der Schüler durchgeführt. Projektzeit ist eine Übungsphase für eine zukünftige Prüfungsvorbereitung.
In der Klasse 10 findet eine Lernatelierzeit statt. Sie dient der Prüfungsvorbereitung.
Die erweiterten Lerngelegenheiten schaffen eine Öffnung nach außen und lassen außerschulische Lernorte zu wichtigen Elementen der Ganztagsschule werden.


3.6 Die Lesezeit

Da die Sprache der Schlüssel zu allem ist, ist es sehr wichtig, dass die Jungen Zeit und Muße zum Lesen bekommen. Dies sieht dann in der Schulwoche so aus, dass alle Schüler eine Stunde Lesezeit haben. Sie dürfen hier ein selbst gewähltes Buch lesen und die Freude an Literatur entdecken. Oftmals bringen die Jungen eigene Bücher mit, um sie zu lesen. Über die Inhalte tauschen sie sich dann oft in der Pause aus. So wird das Interesse jedes Jungen nebenbei auch an bisher unbekannten Büchern geweckt.


3.7 Schlussstein

Jeden Freitagmittag versammeln sich alle Jungen in der Kapelle. Dort wird der Wochenabschluss mit guten Gedanken gefunden.
Nach einem spirituellen Impuls, einer Meditation, einem Lied und schließlich mit dem Segen gehen die Jungen in ihr Wochenende. Der Schlussstein wird von vielen als ein sehr schöner Moment zum Abschluss der Schulwoche wahrgenommen.

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